Anmeldung
Sie interessieren sich für unsere Einrichtung...?
Gerne nehmen wir uns Zeit für Sie, um Ihnen einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.
Darum bitten wir um eine Terminabsprache zum Anmeldegespräch, gerne mit ihrem Kind / Kindern.
Anmeldung erfolgt über das Elternportal „Little Bird“ der Stadt Bergisch Gladbach. Hier können Sie Ihr Kind anmelden.
Das Elternportal finden Sie unter: www.little-bird.de/bergisch-gladbach

Aufnahmeinformationsgespräch
Die Eltern erhalten Informationen beispielsweise

  • über den Ablauf der Eingewöhnungsphase,
  • über die Nutzung der Schnuppertage,
  • über unseren Kindergartenalltag usw.
Im Anschluss daran wird der Vertrag besprochen. Die Eltern und Kinder erhalten bereits vor der eigentlichen Eingewöhnung mehrmals die Möglichkeit bei selbst gewählten „Schnuppertagen“ unsere Einrichtung kennen zu lernen.

Angebote / Bildungsangebote

Im Laufe des Kindertagesstätten- Lebens werden die Kinder mit Inhalten aus allen Bildungsbereichen vertraut gemacht:
  • Körper-,  Bewegungs-,  und Gesundheitserziehung
  • Soziale und kulturelle Umwelt
  • Kommunikation: Sprache, Schriftkultur und Medien
  • Kreatives Gestalten
  • Musik
  • Mathematische Früherziehung
  • Naturwissenschaftliche Erfahrungen
  • Waldtage
  • „Draußentage“
Ansprechpartner
Monika Auerswald (Leitung)

AWO = Arbeiterwohlfahrt
Der freiheitlich- demokratische Sozialismus ist wichtige Orientierung der Arbeiterwohlfahrt seit ihrer Gründung. Seine Werte haben nichts an Aktualität und Bedeutung verloren.
>> zur Website <<


Betreuungsbudget
45 Stunden 7.15 Uhr – 16.15 Uhr
35 Stunden 7.15 Uhr – 14.15 Uhr oder 7.30 Uhr – 14.30 Uhr
25 Stunden 7.15 Uhr – 12.15 Uhr oder 7.30 Uhr – 12.30 Uhr

Begleitung und Beratungsgespräche

Während der Kindertageseinrichtungszeit und darüber hinaus stehen wir Ihnen begleitend und beratend zur Seite z. B.: durch Elterngespräche. Für Ihr Anliegen und Ihre Belange haben wir immer ein offenes Ohr. Zu Ihrer und unserer Unterstützung arbeiten wir eng mit Beratungsstellen zusammen.

Bedeutung von Festen und Feiern

Feste sind freudige Ereignisse, die für Kinder und Erwachsene Abstand von der Routine des Alltags bedeuten. Die Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt sind entsprechend ihrer Grundrichtung offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit. Es gibt bei der Arbeiterwohlfahrt Eltern und Kinder unterschiedlicher Weltanschauung und Nationalität, ebenso Erzieher/innen unterschiedlicher religiöser Bindung oder Nichtbindung. Oftmals haben Eltern die Kindertageseinrichtung der Arbeiterwohlfahrt bewusst ausgewählt, unter dem Aspekt, für ihr Kind keine religiöse Erziehung zu wünschen. Aus diesem Grund erfolgt in den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt keine religiöse Erziehung. Im Rahmen von Festen und Feiern vermitteln die Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Brauchtum und Traditionen und weisen darauf hin. Bei Festen mit religiöser Prägung ist es für alle Beteiligten wichtig, eine neue Gemeinsamkeit zu suchen. Wichtig ist, bei allen Überlegungen zu beachten, dass die pädagogische Arbeit in der Kindertagesstätte Priorität hat. Anregungen von Kindern und Eltern fließen in die Planung mit ein. Bei Festen soll das Erleben von Gemeinschaft und Spaß mit anderen Menschen im Vordergrund stehen.

Bildungsdokumentationen
Die Bildungsprozesse in Tageseinrichtungen für Kinder sollen gestärkt und weiter entwickelt werden. Alle Tageseinrichtungen arbeiten hierbei nach einem eigenen träger- und einrichtungsspezifischen Bildungskonzept nach § 13 KiBiz. Bildung ist für uns als AWO ganzheitlich. Sie findet im Freispiel statt, in Projekten, gezielten Förderangeboten, in jedem Moment und nicht zu besonderen, extra hierfür vorgesehenen Zeiten.
Grundlage für eine zielgerichtete Bildungsarbeit ist die beobachtende Wahrnehmung des Kindes, gerichtet auf seine Möglichkeiten und auf die individuelle Vielfalt seiner Hand-
lungen, Vorstellungen, Ideen, Werke, Problemlösungen u. Ä.
Sie können einer Dokumentation widersprechen, ohne dass Ihnen dadurch Nachteile entstehen. Ohne Ihre Einwilligung dürfen keinerlei Informationen aus Dokumentationen an Dritte weitergegeben werden. Wenn das Kind die Einrichtung verlässt, wird Ihnen eine Dokumentation ausgehändigt.

Bundesprogramm Sprachkita
In unserem Familienzentrum betreuen wir regelmäßig einen hohen Anteil an Kindern mit zusätzlichem Sprachbildungsbedarf. Durch zusätzliche Mittel wird der Einsatz einer zusätzlichen Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung finanziert

C

Das einzelne Kind
Wir verstehen uns als Begleiter und Partner der Kinder, nehmen sie als kindliche Persönlichkeit ernst und respektieren sie in ihrer Einzigartigkeit und vertreten ihre Interessen und Bedürfnisse.

Draußentage
Montags halten wir uns bis mittags „draußen“ auf.
Die Kinder spielen im Außengelände.

Eingewöhnung neuer Kinder
Die Eingewöhnung beginnt mit den Schnuppertagen.
Für die notwendige Sicherheit und Geborgenheit bieten wir eine individuelle Eingewöhnungsphase:
  • jedes Kind wird bei seiner Aufnahme intensiv durch ein Elternteil oder eine andere Vertrauensperson begleitet. Wir helfen bei der Kontaktaufnahme zu anderen Kindern über Spiele und gemeinsame Beschäftigungen. So kann es neue Beziehungen aufbauen. Mit den Eltern findet täglich ein Austausch über den Stand und Fortgang der Eingewöhnung statt.
  • In der Eingewöhnungsphase, die je nach Kind und Familiensituation unterschiedlich lang sein kann, wächst ein Vertrauensverhältnis. Dies ist die Grundlage der weiteren Erziehungspartnerschaft.

Elterngespräche
Gespräche sind die Basis für eine gute Zusammenarbeit. Ungefähr 6 Wochen, nachdem das Kind aufgenommen wurde, findet ein Gespräch statt, das einen ersten Austausch über die Eingewöhnung von Eltern und Kindern zum Thema haben wird. Einmal jährlich bieten wir Entwicklungsgespräche an. Zusätzliche Gespräche sind nach Absprache möglich.

Elternabende/Elternversammlungen
Eine Veranstaltung findet nach Bedarf der Eltern oder der pädagogischen Fachkräfte statt. Diese können themenbezogen oder informell sein. Unter anderem bieten Elternabende Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern und den Mitarbeiter/innen.

Eltern-Erzieher Treff
Es findet alle drei Monate ein Treffen von Eltern und einem Erzieher oder einer Erzieherin statt, bei dem aktuelle Themen besprochen werden. Bei Bedarf werden Referenten eingeladen.

Elternarbeit
Wir arbeiten erziehungspartnerschaftlich, daher ist die Zusammenarbeit mit den Eltern unerlässlich. Für das Wohl der Kinder stehen Erzieher und Eltern in einem ständigen Austausch.

Elternbeirat/Wahl
Der Elternbeirat wird im Rahmen einer Elternversammlung am Anfang des Kindergartenjahres gewählt, er ist ein beratendes Gremium.
Der Elternbeirat des Familienzentrums Gronau- Hand besteht aus 6 Mitgliedern. Er unterstützt und fördert die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Kindergartenteam und dem Träger. Vor wichtigen Entscheidungen wird der Elternbeirat informiert und steht beratend zur Seite. Für Ratschläge, Neuerungen, Verbesserungen oder Sorgen hat der Elternbeirat stets ein offenes Ohr. Der Elternbeirat ist über beirat.fzgh@gmx.net oder  über die Kontaktdaten des Kindergartens erreichbar.

Der Jugendamtselternbeirat der Stadt Bergisch Gladbach ist hier zu finden.

Elternbeiträge
Informationen finden Sie beim Jugendamt Bergisch Gladbach.

Förderverein


Wir finanzieren für die Kindergartenkinder:

  • die musikalische Frühförderung
  • Kinderoper- und Theaterbesuche
  • Bauernhof- und Weihnachtsmarktbesuche
Wir unterstützen wenn es nötig wird bei:
  • Instandsetzungen
    z.B. des Gartenspielhäuschens, des Sandkastens usw.
  • dem Familien und Nachbarschaftsprojekt
Daher freuen wir uns über jedes neue Mitglied und jede Spende. Hier finden Sie den Mitgliedantrag.
Kontakt:
Sandra Hundsdörfer
E-Mail: sandra.hoebusch@hotmail.de, Tel. 0163-3782435
VR Bank Bergisch Gladbach
BLZ 37062600, Konto-Nr. 3308683019, BIC: GENODED1PAF, IBAN: DE60 3706 2600 3308 6830 19

Frühstück
Die Kinder haben die Möglichkeit ab 7.15 Uhr bis 10.30 Uhr zu frühstücken. Die Kinder haben durch bereit stehendes Geschirr und verschiedene Getränke jederzeit die Möglichkeit ein Frühstück einzunehmen. Wir möchten eine gesunde Ernährung unterstützen und verzichten auf zuckerhaltige Nahrungsmittel. Wir begrüßen Brot und Brötchen mit ungesüßten Belag, Obst und Gemüse. Einmal im Monat findet ein Müsli-Frühstück statt. Die Eltern bringen die benötigten Zutaten mit.

Freispiel

Das Freispiel nimmt im Alltag unserer Einrichtung einen wichtigen Platz ein. Das bedeutet für das Kind:
  • freie Wahl der Beziehungen zu einzelnen Kindern, zu kleinen Gruppen und zu Erwachsenen
  • freie Wahl des Materials, des Spielinhaltes, des Spielraumes und der Zeitspanne
Für die Kinder steht dabei der Spaß am Spiel an erster Stelle. Sie sollen Freude daran haben, ihre eigene Spielwelt zu entdecken und darin zu versinken.  
In der Freispielzeit werden Kinder dazu angeregt, Eigeninitiativen zu entwickeln und sich in Selbständigkeit zu üben.
Sie haben die Gelegenheit, Erlebnisse in verschiedenen Spielformen zu verarbeiten und zu vertiefen. Sie lernen Regeln auf zu stellen, zu akzeptieren und sich in Konflikten zu üben.

Die ErziehrerInnen haben dabei eine begleitende und unterstützende Funktion.

Gesamtplatzzahl
Unsere Einrichtung bietet Platz für 60 Kinder. Das Platzangebot wird zwischen dem Jugendamt und dem Träger vereinbart.  Wir betreuen Kinder ab 4 Monaten bis zur Einschulung. Wir halten im Rahmen des Betreuungsbudgets folgende Plätze  bereit:
  • Plätze mit einer Wochenbetreuung von 25 Stunden
  • Plätze mit einer Wochenbetreuung von 35 Stunden
  • Plätze mit einer Wochenbetreuung von 45 Stunden.
Kriterien zur Aufnahme werden im Rat der Einrichtung verabschiedet und hängen in der Einrichtung aus. Neuaufnahmen finden hauptsächlich zum 01. August eines jeden Jahres statt, wenn die zukünftigen Schulkinder die Einrichtung verlassen.

Geburtstage

Wir feiern Geburtstage mit den Kindern im Kindergarten, sofern es gewünscht wird. Wegen der Gestaltung der Feier sollten die Eltern mit einem Mitarbeiter/in im Voraus Rücksprache halten.

Hospitationen
Die Erziehungsberechtigten können einen vereinbarten Zeitraum in der Kindertagesstätte verbringen. Im Anschluss findet ein kurzer Austausch über die gewonnen Eindrücke statt.

Informationen
In unserem Eingangsbereich finden Sie Angebote, die allen Interessierten zugänglich sind. Informationen für unsere Familien über Veranstaltungen, Termine und Aktuelles sind im Flurbereich auf vier Pinnwänden ersichtlich.

Inklusion
In unserem Familienzentrum finden Kinder ab dem 4. Lebensmonat bis zum Schuleintritt Aufnahme – unabhängig von Nationalität, Konfessionen oder körperlichen-und seelischen Beeinträchtigungen.

Internet/E-Mail

Unsere E-Mailadresse: fz-gronau-hand@awo-rhein-oberberg.de

J

Kindergartenjahr
Unser Kindergartenjahr beginnt am 01. August und endet am 31. Juli.

Kinderkrankheiten

Mittels Aushänge werden Sie im Bedarfsfall über ansteckende Krankheiten informiert. Nach ansteckenden Krankheiten benötigen wir eine ärztliche Bescheinigung darüber, dass das Kind wieder gesund ist, damit es den Kindergarten wieder besuchen kann.

L

Mittagessen
Ab 11.30 Uhr finden sich die Essensgruppen zum Mittagessen im Minitreff, Spieletreff und Kreativbereich ein. Das Mittagessen wird täglich frisch zubereitet, ist ausgewogen und bietet immer eine Vor-, Haupt- und Nachspeise. Wir achten auf eine gemütliche Atmosphäre sowie auf die Vermittlung von Esskultur.

Muttersprache
In unserer Einrichtung ist es allen Kindern erlaubt ihre Muttersprache zu sprechen. Sobald Kinder mit  verschiedenen Muttersprachen miteinander spielen, weisen wir darauf hin, dass es zum Verständnis aller nötig ist, deutsch zu sprechen.

Morgentreff /Mittagstreff
Einmal täglich, gegen 9.15 Uhr oder 11.00 Uhr – je nach Bedarf – auf ein Signal hin (z.B. Glockengeläut) finden sich alle Kinder und die anwesenden MitarbeiterInnen zum Morgen- bzw. Mittagstreff in der Turnhalle ein. Hier werden die Kinder, nachdem wir unser Begrüßungslied gesungen haben, über Projekte, Aktionen, Geburtstage und alle wichtigen Dinge informiert.

Nachmittagsschmaus
Um 14.45 Uhr wird den Kindern ein „Nachmittagsschmaus“ angeboten. Die Zutaten, wie Obst und Gemüse,  werden von den Eltern organisiert.

„offene Arbeit“
Wir arbeiten nach dem offenen Kinderhauskonzept. (siehe unter Räumlichkeiten und Funktions-/Aktionsbereiche) In unserer Einrichtung wird situationsbezogen und bedürfnisorientiert gearbeitet.
Da wir an den Bedürfnissen der Kinder anknüpfen, gibt es bei uns keine Wochen – oder Monatspläne im herkömmlichen Sinne. Durch Beobachtungen und Erzählungen der Kinder ergeben sich die Inhalte der Arbeit. Es entstehen Planungen, Angebote und Projekte, die an den Interessen der Kinder orientiert sind. Regeln in unserer Einrichtung werden mit den Kindern besprochen. Sie sind für die Kinder immer durchschaubar und zu hinterfragen. 
Die „offene Arbeit“ in unserer Einrichtung ist gekennzeichnet durch
  • Selbständigkeit
  • ganzheitliches Lernen
  • Projektarbeit
Durch die verschiedenen Aktionsbereiche besteht für die Kinder die Möglichkeit, mit Kindern gleicher Interessen und Neigungen oder in größeren und kleineren Gruppen zu spielen. Die Konzentration beim Spiel und die Auseinandersetzung mit dem Material oder dem Thema ist  intensiv und ermöglicht umfassende Entfaltungsmöglichkeiten. Jeder Aktionsbereich bietet gleichermaßen Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.
In der Altersstufe unter 3 Jahren steht die Befriedigung der emotionalen und pflegerischen Bedürfnisse im Mittelpunkt des kindlichen Erlebens. Ebenso benötigen diese Kinder einen individuelleren Tagesablauf, sowie verstärkten Körperkontakt und verlässliche Zuwendung. Zusätzlich achten wir darauf den Kindern die Möglichkeit zum sozialen Lernen anzubieten, ihre Eigenaktivität anzuregen, ihre Sprachentwicklung (z.B. durch Fingerspiele, Reime, Bewegungsspiele….usw.) zu fördern und ihnen zu einer altersgemäßen Selbständigkeit zu verhelfen. Somit bietet sich den Kindern ein vertrauter Raum, von dem aus sie sich auf den Weg machen können, Neues zu wagen und ihren Aktionsradius langsam zu erweitern. Die Kinder haben die Möglichkeit voneinander zu lernen, aufeinander zu zugehen, sich in Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft zu üben und Mitverantwortung zu übernehmen. Um die Jüngeren zu fördern bieten wir ihnen gesonderte Zeiten in der Turnhalle, individuelle Ruhe- und Schlafphasen, sowie gesonderte kreative Aktivitäten an. Die Kinder erfahren hierdurch neue Anreize, ihre erlernten Fähigkeiten weiter auszubauen und zu vertiefen, sowie Selbstsicherheit zu erlangen.

Partizipation
Kinder entscheiden in unserem Familienzentrum eigenständig:
  • was und wie sie etwas tun möchten (spielen, zuschauen, ausruhen, bauen, malen, träumen)
  • welchen Spielort sie wählen
  • ob sie mit oder ohne Material spielen
  • welche der zur Verfügung stehenden Materialien sie für ihr Spiel nutzen wollen
  • welche Zeit sie in die einzelnen Handlungen investieren; das heißt aus eigenem Antrieb heraus etwas beenden, abbrechen oder Neues beginnen
  • Die Entscheidung der Kinder über die Auswahl der Bereiche richtet sich nach dem individuellen Entwicklungsstand eines jeden einzelnen Kindes und dessen Stärken, bzw. wechselnden Bedürfnissen. Hierbei ist das persönliche Tempo (Rhythmus) des Kindes ausschlaggebend. Durch Eigen- und Fremdmotivation (Tagesangebote, Erzählungen der Kinder, Ansprache durch die Mitarbeiter, zur Verfügung stehendes Material u.s.w.) werden die Kinder aufgefordert, unter verschiedenen Spiel-Möglichkeiten zu wählen und eine Entscheidung für sich zu treffen. Wir respektieren die Entscheidung der Kinder, fordern aber auch deren Verbindlichkeit ein.
Personelle Besetzung
Die personelle Besetzung unserer Einrichtung orientiert sich am Kinderbildungsgesetz. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Voll- und Teilzeit tätig.
Darüber hinaus arbeiten derzeit drei hauswirtschaftliche Kräfte und zwei Reinigungskräfte in unserer Einrichtung. Nach Bedarf und Möglichkeiten werden zusätzlich PraktikantInnen bei uns beschäftigt.

plus-kita
Unser Familienzentrum betreut Kinder mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf. Aus Landesmitteln wird unsere Einrichtung zusätzlich gefördert. Die Kinder können individuell gefördert werden. Die Einbeziehung der Eltern und die Stärkung der Kompetenzen der Familien helfen Bildungschancen zu stärken.

Qualitätsstandard
Wie arbeiten nach dem Qualitätsmanagement-Handbuch vom Fachverband für Kinder- und Jugendhilfe der AWO im Bezirk Mittelrhein e.V.

Regeln

Regeln geben Kindern und Erwachsenen Orientierung und Sicherheit für das Verhalten und ermöglichen das Zusammenleben.
Dabei unterscheiden wir zwischen den festen Regeln, den Vereinbarungen und den situationsabhängigen Regeln, die wir gemeinsam mit den Kindern erarbeiten und gegebenenfalls wieder auflösen können.

Räumlichkeiten und Funktions-/Aktionsbereiche
Für die Kinder stehen in so genannten Funktionsräumen vielfältige Möglichkeiten zu ihrer Entfaltung zur Verfügung. Die inhaltliche Ausgestaltung der Räumlichkeiten kann wechseln und ist immer an den Bedürfnissen der Kinder orientiert.

  • Spieletreff
  • Im Spieletreff stehen Lern-, Förder-, Regel- und Konzentrationsspiele zur Verfügung. In diesem Bereich haben die Kinder bis 10.30 Uhr die Möglichkeit zum Frühstück
  • Mini-Treff
  • Dieser Bereich ist vorrangig mit Materialien, Spielen und Büchern für unter 3-jährige ausgestattet. Es besteht die Möglichkeit bis 10.30 Uhr im Mini-Treff zu frühstücken.
  • Bewegungsbereich für Kinder unter 3
  • Dieser befindet sich im Nebenraum des Mini- Treffs. Holzmaterialien nach Emmi Pikler (ungarische Kinderärztin) eröffnen Kleinkindern einen besonderen Spielraum. Sie regen zu Eigenkreativität im freien Spiel und Bewegung an.
  • Rollenspielbereich
  • In diesem Bereich befinden sich Kindermöbel und die dazugehörige Materialien. Requisiten zum Verkleiden motivieren die Kinder zum fantasievollen Darstellen verschiedenster Rollen.
  • Schlafraum
  • Auf Schlafmatten, in Kinder - oder in Babybetten haben die Kinder je nach Alter und Bedarf die Möglichkeit, eine Ruhe - oder Schlafpause einzulegen.
  • Spieleraum
  • Hier werden vorrangig Puzzle und Gesellschaftsspiele angeboten. In diesem Bereich befindet sich auch eine Leseecke.
  • Wickelraum
  • Hier können die Kinder gewickelt werden. Es befindet sich auch eine Kinderdusche in diesem Raum.
  • Kreativbereich
  • Er ermöglicht den Kindern bestmögliche künstlerisch kreative Entfaltung durch ein vielfältiges Angebot von diversen Materialien und Techniken.
  • Bauecke mit Leseecke
  • Dieser Bereich zeichnet sich durch die Bereitstellung verschiedenster Bau- und Konstruktionselemente aus, die gegebenenfalls miteinander kombiniert werden können. In diesem Raum befindet sich auch eine Leseecke.
  • Werkraum
  • Hier können Kinder unter Anleitung den Umgang mit Werkzeugen erlernen. Ferner wird in diesem Raum Knete, Kleister und Ton zum Experimentieren bereitgestellt.
  • Turnhalle
  • Unsere Turnhalle bietet den Kindern ausreichend Platz für abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten.
  • Außengelände
  • Unsere Kindertagesstätte ist von einem großzügigen Außengelände umgeben. Die Kinder haben die Möglichkeit folgende Bereiche zu nutzen: Sandkasten, Waldstück, Spielhügel mit Rutsche, Baumhaus, Nestschaukel, Turnreck, Torwand, Spielhaus, Weidentunnel, Beerenbeet. Zudem steht eine große Auswahl an Fahrzeugen, sowie Spielgeräten zur Verfügung.

Schließungszeiten Ferien
In den Sommerferien ist die Einrichtung für drei Wochen geschlossen. Darüber hinaus schließen wir zwischen Weihnachten und Neujahr. Schließtage werden im Rat der Einrichtung beschlossen.

Sprachbildung
Sprachbildung gehört zu unserem Bildungs- und Erziehungsauftrag und ist Bestandteil unserer ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsarbeit. Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmedium. Der Erwerb von Sprache ist ein eigenaktiver, konstruktiver Prozess, in dem das Kind auf aktive Anregungen angewiesen ist. Der Spracherwerb ist niemals abgeschlossen und umfasst sowohl Sprachverständnis wie Sprechfähigkeit. Das wichtigste Ziel ist, den Kindern Freude am Sprechen zu vermitteln. Wir, als Erzieher/innen beeinflussen mit unserem Sprachgebrauch stark die Entwicklung des Kindes und reflektieren deshalb laufend unser eigenes Sprachverhalten. Sprachförderung für Kinder findet in allen Bereichen unserer Tagesstätte statt und ist in unserer Kindertagesstätte im Alltag integriert. Sie wird durch die Schaffung geeigneter Sprechanlässe intensiviert. Sie ist nicht isoliert, sondern integriert und für Kinder als solche nicht erkennbar. Neben gezielter Einzel- und Gruppenförderung findet Sprachförderung jederzeit durch die Kommunikation untereinander und mit den Mitarbeitern/innen statt.

Situationsorientierter Ansatz
Die pädagogische Arbeit nach dem Situationsansatz sieht vor, Situationen, die für Kinder im „Hier und Jetzt“ von lebensgeschichtlicher Bedeutung sind, wahrzunehmen, aufzugreifen und die in der Arbeit  der Kindertagesstätte zu integrieren und aufzubauen.

Teamarbeit
Die pädagogischen Mitarbeiter arbeiten als Team. Teamarbeit ist eine kooperative Tätigkeit von Fachleuten unter Einsatz unterschiedlicher, fachlicher und persönlicher Möglichkeiten.
In Teamsitzungen wird unsere Arbeit strukturiert, organisiert und reflektiert.

Tagesablauf
Ein Beispiel für einen Tagesablauf:
ab 7.15 Uhr bzw. 7.30 Uhr – je nach Buchung – können die Kinder die Einrichtung besuchen
um 9.15 Uhr treffen sich alle anwesenden Kinder und MitarbeiterInnen zum Morgentreff oder
um 11.00 Uhr zum Mittagstreff
bis 10.30 Uhr besteht die Möglichkeit im Spieltreff, Minitreff und auf dem Außengelände zu frühstücken
bis 11.30 Uhr können sich die Kinder je nach Bedürfnis und Entwicklungsstand im Haus oder auf dem Außengelände einen oder mehrere Spielorte und Spielpartner aussuchen und an unterschiedlichen Angeboten in den Bereichen teilnehmen
um 11.30 Uhr beginnt im Minitreff und im Spieletreff das Mittagessen
ab 12.15 Uhr beginnt die „Ausruhphase“ bzw. Entspannungsphase für Kinder mit der Möglichkeit zu ruhen, zu schlafen oder zu entspannen
um 14.45 Uhr wird ein „Nachmittagsschmaus“ angeboten, der aus Obst und Gemüse besteht
um 16.15 Uhr schließt unsere Einrichtung

U

Vorschularbeit
Die so genannte „Vorschularbeit“ bezieht sich nicht ausschließlich auf das letzte Kindergartenjahr des Kindes vor Schuleintritt, sondern umfasst die gesamte Kindergartenzeit. In diesem Zusammenhang unterstützen und fördern wir die Fähigkeiten des einzelnen Kindes auf vielfältige Weise entsprechend der Bildungsvereinbarung NRW. Im Hinblick auf die Erwartungen und Anforderungen der Schule legen wir besonderen Wert auf die Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens sowie die Bildung des Sozialverhaltens. Hinzu kommen vor der Einschulung gesonderte Aktivitäten für die zukünftigen Schulkinder, die den Kindern ihr Umfeld näher bringen (z.B. Einkaufen, Kochen, Verhalten im Straßenverkehr u.a.) sowie das Kennenlernen verschiedener Berufsgruppen (z.B. Polizei, Feuerwehr). An dieser Stelle sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir mit den Kindern keine Vorschulmappen bearbeiten, die dem Lernfeld Schule vorgreifen!

Verbesserte Gesundheitsvorsorge für Ihr Kind
Jedes Kind hat einen Anspruch auf kostenfreie kinderärztliche Vorsorgeuntersuchungen. Damit wird eine gesunde Entwicklung des Kindes gefördert. ErzieherInnen und Ärzte bemühen sich gemeinsam darum, dass alle Kinder diese Chancen wahrnehmen können.
Auf Wunsch der Eltern füllen wir den Kita Vorsorgebogen aus, der den Eltern in einem erläuternden Gespräch übergeben wird.

  • 1 x jährlich Gesundheitsscreening für Kinder in Kooperation mit dem Gesundheitsamt
  • individuelle Beratung und Unterstützung durch Logopädin und Kinderärztin
Weltkindertag
Am Weltkindertag veranstalten wir einen „Tag der offenen Tür“ für alle Interessierten.

X

Y

Zum Schluss
„Kinder sollten mehr spielen,
als viele Kinder es heutzutage tun.
Denn, wenn man genügend spielt,
solange man klein ist,
dann trägt man Schätze
mit sich herum,
aus denen man später
sein ganzes Leben lang
schöpfen kann.
Dann weiß man, was es heißt,
in sich eine warme,
geheime Welt zu haben,
die einem Kraft gibt,
wenn das Leben schwer ist“
(Astrid Lindgren)